Sonntag, 25 März 2018 00:00

Es ist der auferstandene Christus, der hier (Joh 20,21) spricht. Die Jünger haben sich in einem Haus gesammelt und sind überrascht als plötzlich Jesus vor ihnen steht. Was will er? Zuerst grüßt er sie und wünscht ihnen Frieden. Das ist zuerst sehr freundlich. Aber: Sie haben doch etwas Anderes erwartet! Ja, er ist es, der Auferstandene, und das beweist er auch, in dem er den erstaunten Jüngern seine Wunden zeigt. Dann nochmal: Friede sei mit euch! Damit geht er über zu seinem eigentlichen Anliegen.

Freitag, 02 März 2018 00:00

Der letzte Satz Jesu am Kreuz, wie ihn das Johannes-Evangelium überliefert: „Es ist vollendet.“ (Johannes 19,30) Der Satz ist so gemeint, wie er sich anhört: „Alles ist gut! Was ich begonnen habe, habe ich zu Ende gebracht!“ Jesus geht bis zum Schluss den Weg der Liebe gegen den Weg des Hasses. Am Kreuz noch sieht er seine Mutter – allein, im Schmerz. Er sieht den namenlosen Jünger, den er liebt, allein, im Schmerz. Und verweist beide aneinander. Ein letzter Akt der Liebe: Getrenntes verbinden, Schmerz lindern, Trauernde trösten.

Dienstag, 23 Januar 2018 00:00

Gott ist nicht fern. Er ist nicht im Himmel und nicht auf der anderen Seite des Meeres. Diese Botschaft geht dem Losungstext aus 5. Mose 30,14 voraus. Der Mensch muss nicht zu den Sternen reisen oder große Meere überqueren, um Gottes Weisung zu finden und zu empfangen. Gott will uns damit sagen: “Sucht mich nicht in fernen Galaxien oder in fremden Länder, denn ich stehe schon bei euch vor der Tür.“

Dienstag, 27 März 2018 00:00

Kirchliches Sein und die entsprechende Theologie vollziehen sich immer in geschichtlichen Kontexten und werden von diesen geprägt. Das gilt auch für die Geschichte der Mennoniten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR. Bei der noch ausstehenden, aber dringend erforderlichen Erforschung der Geschichte der Mennonitengemeinde in der SBZ/DDR sollten noch erhaltene Selbstzeugnisse und Interviews mit Zeitzeugen mit den Quellen staatlicher Provenienz verzahnt werden. Wie hat sich die kleine Gemeinschaft der Mennoniten, deren Größe in der DDR Anfang der fünfziger Jahre auf etwa 1.000 Mennonitinnen und Mennoniten geschätzt und zum Ende der DDR offiziell noch mit 244 Personen angegeben wurde, zum DDR-Sozialismus verhalten?

Freitag, 02 März 2018 00:00

Das 2017 vom Mennonitischen Geschichtsverein herausgegebene Buch hat viele Menschen zum Nachdenken, Gemeindeglieder ins Gespräch und eine konstruktive Auseinandersetzung in vielen mennonitischen Familien gebracht. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken sollen Menschen zu Wort kommen, die sich in Forschung oder Biografie mit der Rolle der Mennoniten in der NS-Zeit beschäftigt haben. Hans-Jürgen Goertz (angefragt) wird über die Wirkung seiner beiden Aufsätze 1977 und 40 Jahre später berichten und seine Erfahrungen mit der schmerzvollen Aufarbeitung dieser schwierigen Fragestellung schildern.

Montag, 26 Februar 2018 00:00

Der mennonitische Autor Horst Martens kommt in unsere Gemeinde um sein Buch "Ruben" vorzustellen, einige Passagen zu lesen und in einem Gespräch über eigene Erfahrungen, Anmerkungen und Fragen zur Verfügung zu stehen. Menschen, die den Roman schon gelesen haben, sind genauso eingeladen wie Interssierte, die sich auf Berichte und Erinnerungen von Mennoniten und Mennonitinnen aus Paraguay aus den 1950er Jahren bis heute einlassen wollen. Spannung ist garantiert!

Mittwoch, 12 Oktober 2016 00:00

BItte wählen Sie aus, ob Sie die allgemeinen Informationen über unseren Friedhof interessieren, oder ob Sie die Dokumente zu dem historischen Gräberfeld auf dem Friedhof einsehen möchten.

Dienstag, 15 April 2014 09:01

Am 6. April 2014 startete der erste Glaubenskurs in der Mennonitengemeinde Hamburg. Elf Kinder zwischen 10 und 12 Jahren aus den Gemeinden Lübeck, Hamburg und Hannover wurden im Rahmen eines Familiengottesdienstes feierlich vorgestellt. Die sieben Mädchen und vier Jungen werden sich zwei Jahre lang mit der Glaubenskursgruppe an bestimmten Terminen treffen. In einem Pass sind die wichtigsten und verbindlichen Veranstaltungen eingetragen. Darüber hinaus sind alle Kinder eingeladen, an den anderen Sonntagen den Kindergottesdienst zu besuchen und an Freizeiten teilzunehmen.

Was steht auf dem Programm:

  • sich als Gruppe kennen lernen
  • Gottesdienste besuchen
  • verschiedene Gemeinden kennen lernen
  • biblische Geschichten nacherleben
  • den Friedhof erkunden
  • die Mennokate besuchen

Bei ihrem ersten Treffen gestalteten die Glaubenskursteilnehmer und -teilnehmerinnen eine Kerze, die immer brennen soll, wenn sie einen Gottesdienst besuchen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne über das Gemeindebüro an  unseren Pastor Bernhard Thiessen oder Maren Schamp-Wiebe.

Montag, 17 Februar 2014 20:33

Wie ist der Mennonitenfriedhof zu erreichen?

Der Friedhof befindet sich in Hamburg-Bahrenfeld am Holstenkamp 80/82.

Mit dem Auto von außerhalb: Von Süden kommend auf der Autobahn 7 bis zur Anschlußstelle "Hamburg-Bahrenfeld" (zweite nach dem Elbtunnel), nach rechts in die Von-Sauer-Straße und die Bahrenfelder Chaussee, dann links in den Bornkampsweg und nochmals links in den Holstenkamp. - Von Norden kommend auf der Autobahn 7 bis zur Anschlußstelle "Hamburg-Volkspark", nach links in die Schnackenburgallee und nach rechts in den Holstenkamp.

Aus der Stadt über die Stresemannstraße, rechts in den Bornkampsweg und links in den Holstenkamp oder über den Straßenzug Schäferkampsallee/Fruchtallee oder von der Kieler Straße bis zum Verteilerkreis am Eimsbütteler Marktplatz, dort beginnt der Holstenkamp.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S-Bahn bis zur Station "Diebsteich" (S3, 21), dann zu Fuß Am Diebsteich und Holstenkamp (gut ein Kilometer) oder mit den Buslinien 3 (aus der Innenstadt) und 288 bis zur Haltestelle "Regerstraße", dann zu Fuß den Bornkampsweg entlang und links in den Holstenkamp (knapp ein Kilometer).

Hier finden Sie die Route von der Gemeinde (Mennonitenstr. 20) zum Friedhof (Holstenkamp 80/82).

Monatslosung

Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20, 21

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.