Berichte

Am 22. April 2018 war der NDR zum wiederholten Mal zu Gast bei einem unserer Gottesdienste. Dieser wurde live übertragen - und lässt sich, für alle die es verpasst haben, immer noch anhören. Auch die Predigt von Pastor Markus Hentschel ist dabei natürlich enthalten. Wer das geschriebene Wort dem gesprochenen vorzieht, findet hier auch den Text der Predigt online.

Kirchliches Sein und die entsprechende Theologie vollziehen sich immer in geschichtlichen Kontexten und werden von diesen geprägt. Das gilt auch für die Geschichte der Mennoniten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR. Bei der noch ausstehenden, aber dringend erforderlichen Erforschung der Geschichte der Mennonitengemeinde in der SBZ/DDR sollten noch erhaltene Selbstzeugnisse und Interviews mit Zeitzeugen mit den Quellen staatlicher Provenienz verzahnt werden. Wie hat sich die kleine Gemeinschaft der Mennoniten, deren Größe in der DDR Anfang der fünfziger Jahre auf etwa 1.000 Mennonitinnen und Mennoniten geschätzt und zum Ende der DDR offiziell noch mit 244 Personen angegeben wurde, zum DDR-Sozialismus verhalten?

Das 2017 vom Mennonitischen Geschichtsverein herausgegebene Buch hat viele Menschen zum Nachdenken, Gemeindeglieder ins Gespräch und eine konstruktive Auseinandersetzung in vielen mennonitischen Familien gebracht. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken sollen Menschen zu Wort kommen, die sich in Forschung oder Biografie mit der Rolle der Mennoniten in der NS-Zeit beschäftigt haben. Hans-Jürgen Goertz (angefragt) wird über die Wirkung seiner beiden Aufsätze 1977 und 40 Jahre später berichten und seine Erfahrungen mit der schmerzvollen Aufarbeitung dieser schwierigen Fragestellung schildern.

Unsere neue Themenreihe steht unter der Überschrift: "Sicherheit! - zu welchem Preis? - Das bedürfnis nach Sicherheit und Grundrechte im Widerstreit" - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

Herzlich seid ihr alle eingeladen zum diesjährigen Sommerfest. Wir feiern es zusammen mit unserer Nachbarin, der Gebetsgemeinschaft. Bitte bringt Beiträge für das Buffet mit! Der folgende Ablauf ist im Zeitrahmen von 9h bis 16h geplant.

Das Leben und die Musik von Johnny Cash in einer Stunde? Geht das? Ja, das geht, wenn man der Spur des späten Johnny Cash und seines Produzenten Rick Rubin folgt. Er hatte in den späten 90er Jahren durch einen minimalistischen, auf den Kern von Rhythmus und Harmonie reduzierten Sound für ein Comeback von Johnny Cash gesorgt. Johnny Cash und er hatten sich entschieden, Songs aufzunehmen, die das amerikanische Leben in seinen Höhen und Tiefen repräsentieren. Johnny Cash sang neben eigenen auch etliche Songs anderer Autoren.

Der dritteTeil in der Themenreihe "Toleranz - eine unmögliche Tugend? Zwischen Populismus und "Political Correctness" findet am 20. Januar 2017 in unserer Mennonitenkirche statt. Wie immer diskutiert ein prominent besetztes Forum zu einem zentralen Thema. Überschrieben ist dies in diesem Monat mit der Aussage: "Ich bin kein Nationalist, aber..." - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

Der zweite Teil in der Themenreihe "Toleranz - eine unmögliche Tugend? Zwischen Populismus und "Political Correctness" findet am 2. Dezember in unserer Mennonitenkirche statt. Wie immer diskutiert ein prominent besetztes Forum zu einem zentralen Thema. Überschrieben ist dies in diesem Monat mit der Aussage: "Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber..." - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

Am Sonntag, den 25.9.16 hat eine außerordentliche Gemeindeversammlung als höchstes Gremium unserer Gemeinde über den von der Findungskommission vorgeschlagenen Kandidaten zur Pastorennachfolge von Bernhard Thiessen abgestimmt. Nach einer offenen Aussprache im Plenum fand eine geheime Wahl statt. Einziger Kandidat war Herr Hentschel aus Paderborn. Da Pastor Thiessen zum 1.1.2017 seine Arbeit in Hamburg beenden wird, benötigt die Gemeinde einen Nachfolger für diesen Posten.

Der deutsch-französische Sender arte schickt für seine Sendung Karambolage seine Mitarbeiterin Claire Doutriaux per Rad nach und durch Norddeutschland. Eine Station der Reise war ein Treffen mit unserem Pastor Bernhard Thiessen in der  Mennonitengemeinde von Hamburg-Altona. Das fünfminütige Video und den Text der Reportage bietet arte derzeit noch unter unter http://www.arte.tv/magazine/karambolage/de/die-fahrradtour-die-kirche-der-mennoniten-hamburg-altona-karambolage online zu nachschauen und nachlesen an. Viel Spaß, vielleicht ist erkennt sich der eine oder die andere selbst im Gottesdienst von vor zwei Wochen. (Screenshot: arte.tv)

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Monatslosung

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Hebräer 11, 1

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

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