Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe!

geschrieben von Dennis Slabaugh

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, so lange es Zeit ist, den Her-ren zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt! Hosea 10,12 - Das ist unmöglich! Wir kann man das von uns verlangen? Wer kommt darauf, Gerechtigkeit zu verlangen und sie mit Liebe zu verbinden? Gerechtigkeit ist in unseren Tagen ganz, ganz wichtig. Man denkt einfach an die Flüchtlingspolitik, oder an die Weltpolitik. Und vor Gericht ist sie natürlich oberstes Gebot.

Alle wollen Gerechtigkeit erfahren; alle wollen sie bekommen. Und sie sind bereit, dafür zu kämpfen. Wo bleibt da irgendein Raum für Liebe? Nein, man kann nicht gleichzeitig gerecht sein und noch dazu die Liebe fordern. Um Gerechtigkeit zu verlangen, muss man ganz hart bleiben.

So oder ähnlich könnte ein Mensch heu-te auf Hosea reagieren. Der gute Prophet muss vollkommen unrealistisch gewesen sein. In der Tat: Hosea spricht eine andere Sprache als wir heute; er ist nicht zu verstehen, wenn wir ihn mit unseren Vorstellungen von Gerechtigkeit und Liebe hören. Er übt Kritik an seiner Gesellschaft. Es gebe, sagt er, unter den Menschen keine Treue, keine Liebe. Man schwört und lügt, mordet und stiehlt, bricht die Ehe, übt Gewalttaten (klingt uns bekannt!). Vor allem: Es gibt in diesem Volk keine Gotteserkenntnis. Und weil es die nicht gibt, gibt es keine Gerechtigkeit. Ja, Gottese-kenntnis ist Gerechtigkeit, weil der, der Gott kennt und von Gott erkannt wird, in Gottes Augen gerecht ist und richtig lieben kann. Man muss nur nach Gott suchen, mit Liebe im Herzen. Dann regnen die Gerechtigkeit und die Liebe über alle solche Menschen.

Ist Hosea wirklich unrealistisch; verlangt er etwas Unmögliches? Unsere Welt scheint viele Ähnlichkeiten mit seiner zu haben. Vielleicht ist das, was er verlangt gar nicht so unmöglich, so unrealistisch!

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Monatslosung

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Offenbarung 21, 2

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

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