Zur Zeit wird in unseren Räumen die Ausstellung "Gequält, geduldet, geschätzt - 475 Jahre Mennoniten im Nordwesten" präsentiert. Hier wird ein ausführlicher und spannender Blick auf die Gemeinden unserer Brüder und Schwestern im Nordwesten der Bundesrepublik geworfen. Die Ausstellung ist nach Absprache mit dem Gemeindebüro (siehe Kontakt) zu besichtigen - und natürlich immer rund um unsere Gottesdienste an jedem Sonntag.

Gott spricht dies in Hesekiel 37,27 - Diese Zusage Gottes richtet sich an das Volk Israel und seiner Vereinigung unter den Nationen. Das Volk Israel lebt zu dieser Zeit versprengt in der Fremde. Ähnlich dem Novembergrau liegt über dem damaligen Leben der Menschen um den Propheten Hesekiel eine bleierne Schwere. Was einst zusammen gehörte, ist zerbrochen. Geborsten wie Holz, der Tempel in Jerusalem zerstört. Das Zerbrochene kann wieder heil werden, sagt der Prophet. Er ist die verbindende Mitte. In ihm kommt zueinander, was zusammengehört.

Unsere neue Themenreihe steht unter der Überschrift: "Sicherheit! - zu welchem Preis? - Das bedürfnis nach Sicherheit und Grundrechte im Widerstreit" - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

Lukas 13,30 - „Mein Auto .. mein Haus .. Mein Boot .. mein Bankkonto.“ So prahlt gern der Mensch, der allen zeigen will, wie viel er besitzt. So unterstreicht er seinen Status. So will er alle wissen lassen, dass er sich unter den Ersten der Gesellschaft befindet und von besonderem Wert ist. Und die Anderen?  Sie sind natürlich nicht unter den Ersten, sondern (vielleicht) unter den Letzten.  Sind sie dann weniger wert als die Ersten? Es ist aber nur ein Spiel, könnten einige meinen.

„Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.“ (Apostelgeschichte 26, 22) - Ein unerschrockener Paulus hat diese Worte gesprochen, in einer langen, flammenden Rede vor Agrippa, König der Juden, von des römischen Kaisers Gnaden, und vor Festus, dem neuen römischen Statthalter in Jerusalem. Etliche Juden wollten Paulus verurteilt sehen, weil er seine Bekehrungsgeschichte verbreitet und zur Buße ruft.

Herzlich seid ihr alle eingeladen zum diesjährigen Sommerfest. Wir feiern es zusammen mit unserer Nachbarin, der Gebetsgemeinschaft. Bitte bringt Beiträge für das Buffet mit! Der folgende Ablauf ist im Zeitrahmen von 9h bis 16h geplant.

Paulus schreibt diesen Satz (Kol 4, 6) in einem Abschnitt des Kolosserbriefes, in dem es um die Verkündigung des Glaubens geht. Die Christen sollen die Botschaft der Liebe Gottes vermitteln und weitergeben. Da muss ich zuerst an eine Predigt denken. Wenn dann das Salz und Würzen ins Spiel kommen, muss ich wiederum ans Kochen denken. Jeder von uns hat wohl ein Lieblingsgericht. Das können Spaghetti mit Tomatensoße sein oder Rinderfiletspitzen mit blanchiertem Gemüse und Kroketten.

Eine berechtigte Frage kann manchmal störend wirken. Die Pflichten des Alltags beschäftigen uns; sie verlangen unsere volle Konzentration. Und die geben wir gerne, eben weil solche Pflichten uns so wichtig erscheinen. Sie nehmen uns vollkommen in Besitz; es stört uns dann, wenn Leute, besonders Leute, die uns fremd vorkommen, plötzlich vor uns stehen und die berechtigte Fragen stellen: „Ist das denn wirklich so wichtig? Ist nicht etwas anderes doch wichtiger?“

Das Leben und die Musik von Johnny Cash in einer Stunde? Geht das? Ja, das geht, wenn man der Spur des späten Johnny Cash und seines Produzenten Rick Rubin folgt. Er hatte in den späten 90er Jahren durch einen minimalistischen, auf den Kern von Rhythmus und Harmonie reduzierten Sound für ein Comeback von Johnny Cash gesorgt. Johnny Cash und er hatten sich entschieden, Songs aufzunehmen, die das amerikanische Leben in seinen Höhen und Tiefen repräsentieren. Johnny Cash sang neben eigenen auch etliche Songs anderer Autoren.

Zu meinen ersten Eindrücken aus Besuchen und Gesprächen gehört: Ich komme in eine Gemeinde mit gastfreundlichen Menschen. Und zu Menschen, die in einer gesellschaftlichen Situation zunehmender Fremdenangst sich um konkrete Hilfe für Flüchtlinge bemühen. Ich werde als Pastor der Gemeinde mehr sein als ein Gast. Aber ich werde, so mein Wunsch, immer auch ein Gast bleiben dürfen, der zuerst sprechen darf: „Friede diesem Haus!“ In der Lage, in der Jesus die Jüngerinnen und Jünger anspricht, bin ich nicht.

Seite 1 von 7

Monatslosung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die
Ersten sein, und es sind Erste, die werden
die Letzten sein.

Lk 13, 30

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.