geschrieben von  Mechthild Schulz

Besuchskreis

Wir treffen uns normalerweise an jedem letzten Freitag im Monat um 10 Uhr in der Bibliothek. Wir sind kein geschlossener Kreis und würden uns über „Zuwachs“ freuen. Zum einen, weil es einfach Spaß macht, sich auszutauschen über die Erfahrungen und Freuden, die wir erlebt haben bei unseren Besuchen und Aktionen in der Gemeinde, die jeder einzelne auf seine Weise macht, denn schließlich sind wir alle verschieden mit verschiedenen Gaben und jeder ist in seiner Art wichtig. Zum anderen weil es noch mehr zu tun gibt in der und für die Gemeinde, was gerne noch auf mehr Personen verteilt werden könnte.

Und zum dritten, weil wir auch andere an unserem Fortbilden teilhaben lassen wollen. Im vergangenen Jahr haben wir wieder versucht, allen Gemeindegliedern über 70 Jahren zum Geburtstag zu gratulieren. Die meisten haben sich über die Zuwendung der Gemeinde gefreut und so ist in manchen Fällen die Gemeinde wieder positiv in Erinnerung gebracht worden. – Wir haben zwei Kaffeenachmittage in Wedel gestaltet (im Sommer und zum Advent), die uns allen viel Freude gemacht haben und die den Wunsch nach Fortsetzung geweckt haben. - Veronika Elsner hat uns berichtet von ihrem Diakonischen Grundkurs zur „zertifizierten Diakonikerin“ und vom Fortbildungswochenende der VDM. - Wir haben allerhand gelernt über dementielle Erkrankung und wie man solchen Menschen begegnen kann. - Es gibt Menschen, die nicht mehr regelmäßig zur Gemeinde kommen können und das vermissen. Mit ihnen versuchen wir regelmäßig Kontakt zu halten durch Besuche oder Telefonate. – Der Taxi-Fahrdienst zu Gottesdiensten wird wei-terhin gern genutzt. Auch haben wir schon mal über kleinere Ausfahrten mit Senioren nachgedacht.

Fazit: Es gibt genug zu tun und für weitere Wünsche und Anregungen sind wir offen. Wir könnten also Verstärkung brauchen! Termine finden sich unter "Veranstaltungen".

Monatslosung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die
Ersten sein, und es sind Erste, die werden
die Letzten sein.

Lk 13, 30

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.