Mennonitengemeinde Hamburg - Altona

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Start Aktuelles Monatssprüche ... und auferstehen von den Toten am dritten Tage

... und auferstehen von den Toten am dritten Tage

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So steht es geschrieben: dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden unter allen Völkern. (Lukas 24, 46+47)

Was wollte er mitteilen?

Jesus spricht diese Worte zu seinen Jüngern kurz bevor er in den Himmel auffährt. Ich frage mich, was wollte er ihnen damit mitteilen? Mir scheint es so, als ob er seinen Jüngern noch einmal verdeutlichen will, was seine Mission auf Erden gewesen ist, dass sein Kommen, sein Leben, sein Sterben und seine Auferstehung dem angekündigten Willen Gottes entspricht und somit ein bewusstes Handeln Gottes ist. Das Ziel ist, die Menschen mit Gott zu versöhnen. Der Mensch soll zur Hinwendung zu Gott bewegt werden.

Heute fragt man sich vielleicht: Wozu das alles? War denn der grausame Tod Jesu und sein Leiden wirklich notwendig? Diese Frage muss wohl unbeantwortet bleiben. In Leben und Sterben von Jesus Christus zeigt uns Gott, wie wichtig wir ihm sind, ja, dass es ihm so wichtig ist, dass er diesen ungewöhnlichen Weg wählt, damit wir Menschen wieder zu ihm zurück finden. Die Botschaft, die ich höre, ist: "Ich bin Gott wichtig, er legt wert auf meine Zuwendung hin zu ihm."

Christus ist das lebendige Zeichen der Zuwendung Gottes zu mir. Die Hinwendung des Menschen zu Gott, das wird hier bezeichnet mit dem Wort Buße. Buße heißt eigentlich Umkehr und Sinnesänderung. Es beschreibt die Neuorientierung des menschlichen Verhaltens. Diese Umkehr ist die bewusste Antwort des Menschen auf das Angebot Gottes. Diese Umkehr bedeutet die Ausrichtung des Lebens auf die Werte Gottes. Werte wie unter anderem Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Friedfertigkeit. Für all diese Werte ist Jesus Christus das Beispiel, das uns gegeben ist.