Mennonitengemeinde Hamburg - Altona

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Start Aktuelles Berichte 35 Jahre „Mennoburg“ - Ein neuer Hausarbeiter

35 Jahre „Mennoburg“ - Ein neuer Hausarbeiter

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Es geschah in einer christlichen Buchhandlung in Altona. Dort kam Hans-Peter Scholte ins Gespräch mit einer Mitarbeiterin. Es stellte sich heraus, dass sie amerikanische Mennonitin war, die wusste, dass die Mennonitenkirche eine gute Orgel besaß und auch jemanden auf Stundenbasis für hausmeisterliche Tätigkeiten suchte. Beides interessierte Hans-Peter Scholte. Das war 1974.

Seit dieser Zeit war er für den Kirchgarten und für das Reinigen, Stühle stellen und so weiter in der Kirche zuständig. Viele Jahre lang brachte er seinen Hund Felix mit, der als erstes zu Elke Foth in die Küche lief, wo er schon wusste, dass er willkommen war. Auch spielte Hans-Peter Scholte ab und zu mal die Orgel, entweder für sich alleine oder im Gottesdienst. So hat er sich auch besonders eingesetzt, unsere Orgel zu erhalten und restaurieren zu lassen.

 

Seine beiden Leidenschaften sind die Fliegerei und die Jägerei. Beides pflegt er nach Möglichkeit heute noch. Auch reist er gerne, so war er mit den Mennos schon in Russland und in Südamerika unterwegs. Nun soll es für mehrere Wochen auf eine Reise mit der Bahn durch Asien gehen.

Besondere Erlebnisse hatte er vor allem bei seiner Friedhofstätigkeit. Da erinnert er sich an seine erste Beisetzung, wo er das Grab doppelt so lang ausgehoben hat, weil er Maß an den aufzulegenden Holzbohlen und nicht am Sarg nahm. Das passierte ihm kein zweites Mal! Zu fast jedem Stein auf dem Friedhof kann er etwas erzählen. Diese Friedhofstätigkeit wird er bis auf weiteres beibehalten, auch wenn er die Verantwortung für Haus, Kirche und Garten nun an Peter Rost abgegeben hat.

Peter Rost hat nun vor allem die handwerkliche Seite in der Verantwortung für Kirche, Pastorat und Garten übernommen. Er ist auf geringfügiger Basis angestellt und hat jetzt schon öfter die Leiter aufgestellt und Schraubendreher und Hammer eingesetzt. Da er selbst jahrelang mit Handwerkern zu tun hatte, ist er für uns eine große Hilfe, wenn er Baumaßnahmen betreuen und auch handwerkliche Arbeit einschätzen kann. Er wohnt mit seiner Frau, unserer Pastorin Corinna Schmidt, ganz in der Nähe.

Als Dank an Hans-Peter Scholte haben wir im Hause unter den Mitarbeitenden ein kleines Abschiedsfrühstück gemacht und dann war Hans Peter Scholte zusammen mit unserem Vorsitzenden Dr. Holger Brehm, Elke Foth und Bernhard Thiessen bei „Theo“ zum Essen. Hier konnten wir uns Geschichten aus den letzten 35 Jahren erzählen und so die Arbeit noch einmal würdigen.

 

Herzlichen Dank, Hans-Peter Scholte.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Januar 2010 um 14:35 Uhr